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Meine Therapiehündin Amanda

Meine Terapiehündin

Amanda

geboren am : 31.07.2006 in Frankfurt a.Main

gestorben am : 28.08. 2016 in Sankt Julian / Pfalz

 

meine Amanda war ein sehr außergewöhnlicher Hund. Nicht nur für mich, sondern für alle, die mit ihr zu tun hatten. Egal ob privat oder beruflich.

Sie war kein Rassehund, sondern eine Mischlingshündin, ihre Eltern habe ich kennengelernt. Die Mutter eine Mischung zwischen Boxer und Windhund. Ein sehr gefestigter Hund, ausgeglichen, freundlich nicht ängstlich und schon gar nicht aggressiv. Sie begrüßte mich, als würden wir uns schon jahrelang kennen – sie präsentierte mir ihren gesamten Nachwuchs, durfte diesen streicheln, mit ihnen schmusen und anstandslos auf den Arm nehmen. Die Mutter zwar immer in der Nähe, jedoch nie in feindseliger Absicht. Amanda kam zu mir, sie hatte mich einfach ausgesucht.

Der Vater eine Husky – Mops Mischung, etwas knorrig unfreundlich, aber nicht unbedingt böse, sondern eher ein Zeitgenosse der seinen Weg ging.

Die beiden hatten sich im Schrebergarten kennen und lieben gelernt. Waren fast Nachbarn.

Irgendwie war ich mir beim ersten Besuch sicher, das ich hier sehr gut aufgehoben war und einen sehr gefestigten Hund bekäme. Das hatte sich bis zum letzten Atemzug von Amanda immer wieder bestätigt.

Musste allerdings noch eine ganze Woche warten, bis ich Amanda abholen konnte, denn sie wollten keinen Welpen unter acht Wochen abgeben. Das war ja auch eine sehr vernünftige Einstellung.

Hier bekommen Sie eine Fotogalerie präsentiert mit Ausschnitten von Amandas Betreuungstätigkeit in der Palliativ-Pflege. Was diese Hündin geleistet hat, ist mit Worten kaum zu beschreiben, allerdings, wenn man in so manches "Patienten-Gesicht" schaut, dann sprechen diese Bände. Amanda schaffte es immer, ihren Patienten ein wohlfühlendes Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Selbst als ich schon lange im Schwarzwald wohnte riefen noch Angehörige von Patienten an und fragten immer zuerst nach Amanda und wie ihr geht. Was für mich der Beweis war, dass sie alles richtig gemacht hat.

Zweieinhalb Jahre ist es nun her, seit Amanda von uns gegangen ist - sie war ja selbst schwer krank, nachdem sie mit erst 6 Monaten schon eine schwere Rattengift-Vergiftung hatte - morgens auf dem Weg zum Altenheim war an einer Bushaltestelle Rattengift ausgelegt, die Warnzettel hatte ich in der Dunkelheit nicht gesehen. Erst nachmittags als ich Feierabend hatte, da war es aber schon zu spät. Zwei Tage später hatte ich die Gewissheit, es folgte eine Woche Klinik-Aufenthalt und tagelanges Hoffen und Bangen, Angst vor Anrufen. Grausam einfach nur grausam waren diese schlimmen Tage, sie war doch noch viel zu jung um zu sterben, hatte noch nicht viel von der Welt gesehen.

 

Amanda im Privatleben

hier unten dürft Ihr Kommentare abgeben und diese auch bei fb posten, freue mich über Eure rege Teilnahme. Ganz liebe Grüße vom Daniel

Amanda aktiv im Dienst

Hier Fehrbach, Lambachstrasse Feldweg Richtung alte Wehrmachtsstrasse

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