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Jeder folgt in seinem Leben einer Straße.

Keiner weiß vorher, wann und wo sie endet.
Alle hinterlassen Spuren und manche kreuzen unseren Weg.
Einige, die wir trafen, werden wir nicht vergessen.
Auch wenn sie für immer gehen, 
in unseren Herzen und unserer Erinnerung bleiben sie.

Der Friede der Wellen des Meeres sei sein,
Der Friede des Fließens der Lüfte sei sein,
Der Friede der ruhigen Erde sei sein,
Der Friede der leuchtenden Sterne sei sein,
Der Friede der nächtlichen Schatten
sei sein
Mond und Sterne mögen ihm immer leuchten.

 

 

Seelenvogel 


Tief, tief in uns wohnt die Seele. 
Noch niemand hat sie gesehen, 
aber jeder weiß, dass es sie gibt. 
Und jeder weiß auch, was in ihr ist. 
In der Seele, 
in ihrer Mitte, 
steht ein Vogel 
auf einem Bein. 
Der Seelenvogel. 
Und er fühlt alles, 
was wir fühlen. 
Wenn uns jemand verletzt, 
tobt der Seelenvogel in uns herum; 
hin und her, nach allen Seiten, 
und alles tut ihm weh. 
Wenn uns jemand lieb hat, 
macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge, 
kleine, lustige, 
vorwärts und rückwärts, 
hin und her. 
Wenn jemand unseren Namen ruft, 
horcht der Seelenvogel auf die Stimme, 
weil er wissen will, 
ob sie lieb oder böse klingt. 
Wenn jemand böse auf uns ist, 
macht sich der Seelenvogel ganz klein 
und ist still und traurig. 
Und wenn uns jemand in den Arm nimmt, 
wird der Seelenvogel in uns 
größer und größer, 
bis er uns fast ganz ausfüllt. 
So gut geht es ihm dann. 
Ganz tief in uns ist die Seele. 
Noch niemand hat sie gesehen, 
aber jeder weiß, dass es sie gibt. 
Und noch nie, 
noch kein einziges Mal, wurde 
ein Mensch ohne Seele geboren. 
Denn die Seele schlüpft in uns, 
wenn wir geboren werden, 
und sie verlässt uns nie, 
keine Sekunde, 
solange wir leben. 
So, wie wir auch nicht aufhören zu atmen, 
von unserer Geburt bis zu unserem Tod. 
Sicher wollt ihr auch wissen, 
woraus der Seelenvogel besteht. 
Das ist ganz einfach. 
Er besteht aus Schubladen. 
Diese Schubladen können wir 
nicht einfach aufmachen, 
denn jede einzelne ist abgeschlossen 
und hat ihren eigenen Schlüssel. 
Und der Seelenvogel ist der einzige, 
der die Schubladen öffnen kann. 
Wie? 
Auch das ist ganz einfach: 
Mit seinem Fuß. 
Der Seelenvogel steht auf einem Bein. 
Das zweite hat er, wenn er ruhig ist, 
an den Bauch gezogen. 
Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel 
zu der Schublade um, 
die er öffnen will, 
zieht am Griff, 
und alles, was darin ist, 
kommt zum Vorschein. 
Und weil alles, was wir fühlen, 
eine Schublade hat, 
hat der Seelenvogel viele Schubladen. 
Es gibt eine Schublade für Freude 
und eine für Trauer. 
Es gibt eine Schublade für Eifersucht 
und eine für Hoffnung. 
Es gibt eine Schublade für Enttäuschung 
und eine für Verzweiflung. 
Es gibt eine Schublade für Geduld 
und eine für Ungeduld. 
Auch für Hass und Wut und Versöhnung, 
Eine Schublade für Faulheit und Leere, 
und eine Schublade für die 
geheimsten Geheimnisse. 
Diese Schublade wird fast nie geöffnet. 
Es gibt auch noch andere Schubladen. 
Ihr könnt selbst wählen, was drin sein soll. 
Manchmal sind wir eifersüchtig,
ohne dass wir es wollen. 
Und manchmal machen wir etwas kaputt, 
wenn wir eigentlich helfen wollen. 
Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer 
und bringt uns manchmal 
in Schwierigkeiten... 
Man kann schon verstehen, 
dass die Menschen verschieden sind, 
weil sie verschiedene Seelenvögel haben. 
Es gibt Vögel, 
die jeden Morgen die Schublade 
"Freude" aufmachen. 
Dann sind die Menschen froh. 
Wenn der Vogel
die Schublade "Wut" aufmacht,
ist der Mensch wütend.
Und wenn der Vogel
die Schublade nicht mehr zuschließt,
hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein.
Manchmal geht es dem Vogel nicht gut.
Dann macht er böse Schubladen auf.
Geht es dem Vogel gut,
macht er Schubladen auf, die uns gut tun.
Manche Leute hören den Seelenvogel oft,
manche hören ihn selten
Und manche hören ihn
nur einmal in ihrem Leben.
Deshalb ist es gut, wenn wir
auf den Seelenvogel horchen,
der tief, tief in uns ist.
Vielleicht spät abends,
wenn alles still ist.

 Warum ist es geschehen,

hat keiner das Leid gesehen?
Wo war die Hilfe,
die er so sehr gebraucht?

Für ihn wird jetzt
alles besser werden.
Er wird das Glück finden,
das ihm nicht
gewährt wurde auf Erden.

Es ist ein grosser Trost
zu wissen,
das er erlöst
von aller Qual und Pein.
Wir wünschen ihm
nur noch Sonnenschein

die hier aufgeführten Trauertexte darfst Du Dir sehr gerne kopieren. Ich weiß selbst, wie richtig schlimm es sein kann, wenn plötzlich ein Trauerfall im engeren Umfeld eintritt und man dann nicht die richtigen angebrachten Worte findet.

Bediene Dich hier gerne, ich freue mich, wenn ich Dich damit ein bisschen unterstützen kann und Du somit ein "gutes Gefühl" bekommst - wenn man das überhaupt in einem solchen Fall bekommen kann, aber ich denke, Du weißt wie ich das meine und was ich damit meine.

Eine gute Zeit wünscht Dir

Daniel-Thomas Müller

In dem Moment, in dem man erkennt,
dass den Menschen, den man liebt, 
die Kraft zu leben verlässt,
...wird alles still.

Niemals mehr kannst du ihn um Rat fragen,
nie mehr mit ihm lachen.
Hier fehlt ein Mensch für immer.
Und du begreifst, dass du das Liebste verloren hast.

 Tretet her, Ihr meine Lieben.
Nehmet Abschied weint nicht mehr.
Hilfe konnt ich nicht mehr finden, meine Krankheit war zu schwer.
Manchmal wollte ich verzagen, hab gedacht, ich trüg es nie.
Und ich hab es doch ertragen, aber fraget nur nicht wie.

Du bist nicht mehr da mein liebes Kind,
Du fliegst jetzt mit dem Wind.
Deine Schmerzen sind vorbei,
kannst wieder fröhlich sein und frei.
Dein Lachen und Deine Fröhlichkeit vermisse ich,
da ich Dich doch so geliebt.
Nun leb ich weiter, mit dem Gedenken an Dich, 
dass Du immer, was auch kam,
geschaut hast in die Zukunft ,
nie verloren hast den Lebensmut. 
Dies will ich behalten und tun in meinem Leben jetzt noch auf Erden.
Ich danke Dir, dass Du gezeigt soviel Menschlichkeit.

 

Dein Leben ist dahin geschieden,
durch des Todes starker Hand.
Wir werden ewig daran denken,
was gemeinsam uns verband.
In tiefer Trauer steh'n wir hier,
voll Tränen vor dein Grab
und tief im Innern denken wir,
schön war's das es Dich gab.

 

Der Schmerz vergeht und lass Dir sagen, 
halte das was Du einmal geliebt im Herzen,
erfreue Dich an der Erinnerung,
des Menschen; den Du sehr geliebt.
Denn wer im Leben hat Liebe gegeben,
den werden die Menschen auf Erden nie vergessen.
Drum wünschte ich mir von ganzem Herzen,
dass die Menschen wieder gläubig,
denn der Glaube ist eine Hilfe um zu vergessen allen Schmerz,
wenn man verliert sein Liebstes.
Den Glauben kann man nicht riechen, hören, tasten,
man kann Ihn nur in sein Herz rein lassen.
Wer dieses lässt geschehen, wird erleben, 
was Gott kann bewirken,
wenn man Ihn lässt wirken.

 

Noch sind die kühlen Mauern
nicht die zugeteilten Meinen.
In deren Fugen aber kauern,
die eigenen Seelen, die beweinen,

was einst das Liebste hier auf Erden,
und unser aller Leben war,
doch milde Hoffnung ist im Werden,
dass still sie trauern, immerdar.

Denn mit der Gräser Wuchs entsteht,
ein Umhüllen ferner Zeit,
dass alles Leid in uns vergeht,
und Hoffnung bleibt, in Ewigkeit.

 

Oft fragte ich mich - wo wirst Du nun wohl sein,
nachdem Du diese Welt verlassen hast.
In der Stille meiner Gedanken fand ich
in meinem Herzen die Antwort darauf.

 

Tränen, hast du viele schon geweint.
Jetzt ist sie fort, und ließ dich allein.
Doch ist sie jetzt als Engel erwacht,
und gibt auf dich besonders acht.

Wenn die Hoffnung Kohldampf schiebt

 

Manchmal bin ich einfach theatralisch 
und manchmal bin ich schlicht im Dialog
Manchmal freu' ich mich ganz animalisch
und manchmal spüre ich den Jenseits-Sog 
Manchmal will ich einfach Unterhaltung
und manchmal ist gerade die zu viel
Manchmal vollzieht sich in mir eine Spaltung
und manchmal sehe ich das Leben nur als Spiel
Manchmal möchte ich die Welt verändern
und manchmal ändert sie ein einziges Wort
Manchmal sehne ich mich nach fernen Ländern
und manchmal rührt mich nichts von einem Ort 
Manchmal möchte ich Zärtlichkeiten tauschen
und manchmal warten Launen einfach nicht
Manchmal will ich mich nur gern berauschen
und manchmal rauscht die Zeit im Gegenlicht
Manchmal will ich alles neu erlernen
und manchmal beutelt mich die Ungeduld
Manchmal scheinen Ämter wie Kasernen
und manchmal trägt ein jeder daran Schuld
Manchmal möchte ich dieser Zeit entfliehen
und manchmal halte ich lethargisch still
Manchmal könnte ich allem mich entziehen
und manchmal weiß ich gar nicht was ich will
Manchmal erreichen mich die schönsten Worte
die manchmal manche Dichter für mich finden
und manchmal finde ich die guten Orte
die manchmal mich ins Zeitgeschehen binden
Nur manchmal fühle ich die Glut der Liebe
die manchmal mir Empfindung gibt
und manchmal wünschte ich, dass es so bliebe
weil manchmal meine Hoffnung Kohldampf schiebt

 

Einige Menschen haben die Gabe Engeln zu begegnen!
Andere Menschen haben die Kraft, diese Engel wieder gehen zu lassen!
Ihr seid ganz besondere Menschen:
Ihr hattet die Gabe und die Kraft und 
Euer Engel bleibt für immer in Euren Herzen! 

 

Komm zu mir in meinen Arm,
ich halte Deine Seele warm.
Und wenn Du denkst Du kannst nicht mehr,
geb' ich von meiner Kraft was her.
Ich denk' an Dich, sei' Dir gewiss
weil Du in meinem Herzen bist! 

 

An der Großmutter Grabe
ich sehe den himmel mit augen betrübt,
den wind, der im jagen der wolken sich übt;
der vogel, der fortfliegt, die luft trägt ihn leicht
auf eisigen händen, die hin sie ihm reicht.

der winter, gekommen, der bringt uns das eis
und malt mit dem pinsel die landschaft so weiß,
so weiß, daß es weh tut, die landschaft zu sehn;
ich rennte gern weg, doch ich kann nicht mal gehn.

ich steh vor der grube, ihr rachen ist weit
geöffnet, zu nehmen den leichnam bereit.
und schon kommen männer und lassen hinab
die kiste ins dunkele, düstere grab.

dein fleischliche hülle, die liegt jetzt im sarg,
die hülle, die über jahrzehnte dich barg,
gegeben dem cyclus naturae anheim,
gelegt in die erde, grad so wie ein keim.

die frucht, die dieser hervorbringen wird,
die wird nicht das sein, was ein grabmal gebiert.
sie wächst in den menschen, die du reich beschenkt
und mit deinem liebenden ratschlag gelenkt.

du hast uns geformt und durch beispiel belehrt,
hast liebe gezeigt und die menschen geehrt.
wir stehen am grab und uns wanken die knie:
für uns, die dich lieben, für uns stirbst du nie!

 

Ich kenne dich
So dachte ich bei mir
Bis zu jenem Tage
An dem dich keiner mehr erkannte

Du bist glücklich
So dachte ich bei mir
Bis zu jenem Tage
An dem niemand mehr glücklich war

Du bist mir nahe
So dachte ich bei mir
Doch seit jenem Tage
Bist du nicht mehr da

Du hast uns hinter dir gelassen
Denn wir sind Hinterbliebene
Und uns eint der Schmerz
Dass wir deinen nicht erkannten

Wenn ich früher an dich dachte
Konnte ich lachen
Jetzt tut es weh

 



Das Leben ist nur der Weg, auf dem wir wandeln.
Das Ziel liegt darin, die Erinnerung in den Herzen derer
die wir liebten weiterleben zu lassen.
Das macht uns unsterblich.

 

Mit hartem Dröhnen ist das
schwere Tor der Erde
hinter dir ins Schloss gefallen.

Ich lege lauschend an den 
Spalt mein Ohr und höre
drüben deine Schritte hallen.

Der Klang stählt mir das Herz
so hart es litt und schlägt
den Lärm des Tages nieder.

Du drüben und ich hier,
wir halten Schritt und treffen uns
am gleichen Ziele wieder.

Grabinschrift in Uffhofen/Rheinhessen


 

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