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Liebe Freunde,

auf den kommenden Seiten präsentiere ich Ihnen meine selbstverfassten Gedichte, die ich 2014 geschrieben habe. Es war eine Zeit, in der es mir gesundheitlich nicht so gut ging und unsere Beziehung auf eine harte Probe gestellt wurde. Zwei Jahre Krankenhaus Lörrach , Krankenhaus Schopfheim und dann Palliativstation der Uniklinik Freiburg als meine Nieren dann plötzlich gar nicht mehr wollten. Das hätte keinen anderen mehr gefreut, als meinen Erzeuger. Doch dank der starken gefestigten Liebe zu meiner Partnerin schaffte ich auch diese damals fast aussichtslose Situation und stehe nun fast wieder mitten im Leben, zwar als Frührentner, jedoch noch lebend.

Es waren sehr sehr schmerzhafte Jahre, denn immer wieder holte mich meine gewaltsame Kindheit und Jugend wieder ein zu meinem sehr kritischen Gesundheitszustand. Eine nie verarbeitende Zeit bei der mir eine Ärztin helfen wollte - doch leider mussten wir abbrechen da ich zusammenbrach nachdem ich wieder mit einigen ekelhaften und schmerzhaften Szenen konfrontiert wurde Leider musste alles abgebrochen werden, mit der Bitte der Ärztin von der Palliativstation, den Brief und meinen Vater gleich möglichst zeitnah im Wald zu verbrennen. Näheres möchte ich aus Rücksicht auf meinen Sohn und seine Privatsphäre hier nicht dazu schreiben.

Gedicht Nr. 1

"die Felsenwanderung "


mitten im Wald zwischen Bäumen und Laub ragst Du hervor

,höher und höher,

mächtiger und schöner,

ob nah am Wegesrand,ob am Hang oder im Tal,

Du exhibitionierste Dich,um des Fotografen Willen,

zu unserer Augen Lust,

ohne Angst der Verblendung,ohne Angst Dich zu zeigen,

ohne Scham - man könnte Dir was abschauen.

Dem Wandersmann spendest Du ein Ort der Ruhe,für die ermüdeten Beine,

einen Ort der Ruhe und Besinnlichkeit,er dankt es Dir indem er weitergeht,

ohne etwas von Deiner Schönheit,oder von Deinem Mantel zu klauen.

Du spendest ein unbeschreibliches Gefühl,ich nenne es mein "Wohlfühlort"

 

Daniel-Th.Müller

Dezember 2014

Gedicht Nr. 2

" Mein Frankfurt "

 

Mein Frankfurt in meinem Herz-die Viertel,die Armut,der Prunk,

 alles zusammen unter einem Hut.

 Die Menschen,die Lichter,der Park-mein Leben,

 es war dort sehr stark.

 Gestanden mitten im Leben,

 mit den Füßen auf dem Boden.

 Meine Familie-die Patienten,

 mein tägliches Brot.

 Auf vielen Hochzeiten getanzt

 von der Tafel bis zur Pflege,

 geachtet,geschätzt und geliebt

 der Hut wurde vor mir gezogen,

 ich machte mein Ding,

 egal wie gekleidet,wie gekämmt.

 Ich war der Herr Müller,der überall daheim,

 ich zeigte Gefühle das durfte ich tun.

 Das machte mich menschlich,doch was ist nun?

 Ich werde kämpfen,der Alte zu sein,echt mit dem Herzen,nicht zum Schein.

 Daniel-Thomas Müller

 Dezember 2014

Gedicht Nr. 3

" An meine Mutter "

 Du warst so liebevoll,aber schwach, 

 gefangen in den Händen des Tyrannen. 

 Gewalt und Vorwürfe bekamst Du als tägliches Brot, 

 zwei Kinder,die hast Du geboren,

 doch,Du warst zur Sklavin gemacht. 

 Du wolltest soviel,doch Du durftest nicht. 

 Beliebt warst Du und bist Du immer noch bei allen, 

 doch die Lorbeeren erntete der Falsche, 

 Lernen wolltest Du Friseuse, 

 doch,das durftest Du nicht. 

 In die Ehe geflüchtet, 

 erst dann zeigte er sein wahres Gesicht.

 Was er sagte,das wurde gemacht, 

 ansonsten ist die Hand ausgerutscht.

 Die Gewalt und die Schläge hast Du ertragen, 

 nur,um ihn nicht unzufrieden zu machen. 

 Von Spuren gezeichnet, 

 bis in den Tod.

 Der Kontakt zu mir wurde Dir verboten, 

 weil ich doch nicht in die Norm passte,

 alles musste heimlich geschehen, 

 Mutter,Du warst schwach, 

 und bist doch Mensch geblieben, 

 allen wolltest Du es recht machen.

 Liebenswert und hilfsbereit,

 immer da für andere,

 mit zwölf wurdest Du zwangsweise katholisch, 

 nur aus Erbschaftsgier,

 das wurde Dir später zum Verhängnis,

 um Deine Hand hielt ein Scheinheiliger an 

 Ein scheinheiliger Teufel, 

 bei dem das sagen hatte die Hand, 

 die Hand wurd zu oft gehoben, 

 Dein qualvolles Leben, 

 und all Deine Kraft, 

 nun hast Du die schützende Hand dieses Wächters,

 der Dich immer bewacht.

 Besonders dann,

 wenn der Platz neben Dir besetzt. 

 In Erinnerung und Danke für Deine unermüdlichen Einsatz 

Daniel-Thomas Müller

Uniklinik Freiburg 2015 

 

 

 

Die Leser, die mich kennen, die verstehen die Inhalte der Gedichte nur zu gut. Besonders die Leser, die mich auch schon vor 1989 kennen !

Sicher werde ich an meiner Kindheit und Jugend nichts mehr ändern können ich kann nur alle üblen Menschen warnen, warnen davor, Kind Kind sein zu lassen und seine eigenen Schwächen hintenan zu stellen, nicht ein unschuldiges Kind dafür zu benutzen eine Macht auszuspielen, die Niemandem zusteht. Auch nicht einem Scheinerzkatholik wie jeder einer war, der meinte wenn er Sonntags in die Kirche ging, dass dann alles wieder bereinigt sei was er mit seiner Frau und Tochter gemacht hat. Dann kaum aus den Pforten der Kirche getreten schon den nächsten Plan im Hirn hatte wie er seine Macht an Hilflosen und Unschuldigen wieder ausspielen kann.

 

liebe Leser, entschuldigt, aber dieses Dreckschwein hat mich wieder eingeholt. Ich mache eine kleine Pause, bzw. muss eine Pause machen, bevor ich auf der nächsten Seite weiter machen kann. Jede einzelne Grausamkeit spüre ich wieder und noch schlimmer, die Schmerz und Hilfeschrei wieder genauso....

Wo waren damals die Nachbarn ? Weggeschaut haben sie - in meinen Augen haben sie sich auch schuldig gemacht, denn viele wussten sehr wohl, was in der Nr. 107 passiert ist

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