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" Hobby "

Hier stelle ich Ihnen mein Hobby etwas näher und ausführlicher vor.

Bis ca. 2014 hatte ich eigentlich gar kein richtiges Hobby, das lag natürlich auch an meiner Arbeit, die keine Zeit für ein Hobby zugelassen hat...was allerdings nicht gut ist und zu einem großen Nachteil und Problem werden kann, wenn man in Rente geht und dann viel Zeit hat, mit der man wenig anzufangen weis, das nur nebenbei.

Zu meinem Hobby kam ich im Krankenhaus Lörrach - Schopfheim 2014. Es war eine schwere Zeit, in der unsere Beziehung auf eine harte Probe gestellt wurde. Ich hatte bis 2012 in Frankfurt in der palliativen Pflege gearbeitet - leider so intensiv, dass ich mein körperliches Wohlbefinden immer wieder hinten anstellte. Dafür forderte nun mein Körper seine Aufmerksamkeit. Neben meiner erkrankten Schulter die dringend erneut operiert werden müsste kam dann Arthrose in beiden Knien und vor allem meine schwere Nierenerkrankung wieder und dies in einem Ausmaß was ich mir nie erträumt hätte. Hinzu kam dann noch eine schwere Darmoperation die auch nicht vorhersehbar war. So folgten in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt 6 lange Krankenhausaufenthalte, der letzte war 2015 in der Uniklinik Freiburg auf der Palliativstation. Mitte 2015 wurde ich früh berentet.

Da ich in diesen beiden Jahren nicht arbeiten konnte, erfüllte mich das "nur häusliche Leben" nun überhaupt nicht, so suchte ich mir ein Hobby. Was lag da näher, als etwas mit Steinen zu machen ?

Erstens habe ich mich schon als Kind sehr gerne im alten Steinbruch von Rockenhausen herumgetrieben, wenn ich bei einer alten Tante in Ferien dort war. Dort fand ich einmal einen großen Amethysten auf den ich sehr stolz war. Ich war acht oder neun Jahre alt und dieser Stein bedeutete mir sehr viel. Zu Hause bewahrte ich diesen in meinem Zimmer auf und dann im Keller, denn ich wollte mir aus Holz einen Untersetzer basteln um diesen Stein hinstellen zu können mit einem Schildchen was es ist, wann und wo ich diesen gefunden habe. Das wurde mir damals leider zum Verhängnis, denn mein Erzeuger und ich war immer eine Sache für sich. Der Stein war verschwunden und garantiert war er es wieder, ob verkauft oder weggeworfen weiß ich nicht. 

Als zweites wohnten wir nun in Efringen Kirchen in dessen Nachbarort Kleinkems sich auch ein alter Steinbruch befand und dem wir schon viele Besuche abgestattet hatten. So entschloss ich mich für das Material Stein, besser gesagt zuerst Speckstein, da ich noch sehr kraftlos war und klein anfangen musste. Es sollte aber ein Hobby werden, das mich tatsächlich sehr glücklich gemacht hatte.

Auf den nächsten Seiten können Sie einen kleinen Teil meiner Exponate aus den verschiedensten Steinarten bewundern , später auch noch aus Holz und anderen Materialien.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und viel Spaß beim weiteren blättern sagt Ihr

Daniel - Thomas Müller

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