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im Oktober 2015 wurde ich nach einer erneuten akuten Niereninsuffiziens von dem Krankenhaus in Schopfheim zur Uniklinik in Freiburg verlegt. Die Ärzte in Schopfheim bemühten sich wirklich, doch sie kamen nicht weiter und mein Allgemeinzustand wurde immer schlechter. So entschloss sich der Leiter der Inneren Abteilung zur Kontaktaufnahme mit Freiburg. Ehrlich gesagt hatte ich große Angst, was nun auf mich zukommt - meine Mutter hatte ja so lange ich denken kann immer große gesundheitliche Probleme mit den Nieren.Gut Monika versprach mir, mich so oft es ihr möglich ist, mich zu besuchen. Ich wusste, dass sie mich liebte, dass sie mich nie hängen lassen würde aber ich hatte langsam von den immer wiederkehrenden Krankenhausaufenthalten die Nase voll. Wir haben eine harmonische Beziehung, einen wundervollen Kater und eine liebe Hündin. Das möchte ich mit Monika um mich haben und nicht ständig am Batt stehende Mwnschen in weißen Kitteln, ständiger Blutabnahme, ständigen Medikamenten, Infusionen und Spritzen... Zu allem Übel entdeckte ich, dass ich in Freiburg auf der Palliativstation lag - das zog mir im ersten Moment den Boden unter den Füßen weg. Mir war schon anfänglich etwas besonderes aufgefallen, was ich nicht einordnen konnte : Es gab eine sog. Teeküche auf Station wo ich mich nach Herzenslust bedienen konnte z.B. 3 große Kühlschränke voll befüllt mit allerlei Leckereien wie Schokoladen, Kekse, Milchschnitten, Milchmixgetränken, Joghurt, Quark, Getränken von Bier, Wein, Sekt, verschiedene Limos und allerlei Säfte, ein weiterer Schrank war befüllt mit salzigem und süßem Gebäck, Obst frisch, wie auch in Dosen, ein grpßer Kaffee vollautomat von Douve egberts mit verschiedenen Kaffeevariationen, Kakaos, Tees, Cappuccino, latte Machiato. Dann noch ein Sideboars in dem sich diverse Komplettmenues befanden, die mam in der Mocrowelle warm machen konnte. Die Schwester sagte zu mir, egal auf was ich Lust hätte, ich solle mich in der Teeküche bedienen. Nachdem ich das alles gesehen hatte, ging ich zum Statioszimmer und sagte dass sie sich sicher vertan hatte denn ich sei kein Privatpatient (ich hatte schon Angst, dass sie sich vertan hätten und ich dann auf einmal Privatrechnungen bekommen würde). Sie beruhigte mich, dass das alles in Ordnung ist und dass die Stationsküche für alle Patienten sei und ich mich ohne Angst bedienen solle. Hoppla, dachte ich das ist aber ein klasse Service. Abends ging ich ein bisschen auf dem Flur spazieren und wollte etwas an die frische Luft,ich rauchte ja zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise nicht mehr. Doch dann habe ich mich so erschrocken, dass es mir übel wurde. Warum fragst Du ? - Ich lag ja auf der Palliativstation.Jede Zelle schoss mir ins Gehirn und arbeite darn, eine Antwort warum hier... ich fand keine Antwort, war aber auch zu feige zu fragen. Meine Krankenhausbehandlung war mehrmals täglich Blutentnahme, Infusionen von Ringerlösung und Medikamente gegen meinen erhöhten Blutdruck, zur Blutverdünnung und meine Tilidintabletten (Morphium), jedoch ist dieses Medikament gedeckelt, was bedeutet dass es nicht abhängig macht wie z.B. Fentanylpflaster  oder  Temgesic etc. das brauchte ich für meine Arthrose in den Knien und anderen Gelenken, vor allem für mein Schultergelenk da sonst keine Bewegung möglich ist. Nach 10 Tagen wurde ich nach Hause entlassen mit einer chronischen Niereninsuffiziens gottseidank bin ich noch nicht dialysepflichtig. Muss halt sehr darauf achten was ich esse und was ich an Medikamenten einnehme. Der Verursacher meines kritischen Zustandes in Schopfheim war eine Subsition mit Vitamin D in sehr hohen inneren Einheiten. Ich habe einen chronischen Mangel an Vitamin D, so erheblich, dass man diesen nicht messen kann. Genau da wollte die Ärztin in Schopfheim anpacken und begann mit der Substituierung. Leider wandelt sich das Vitamin D bei steter Einnahme von hohem i.E. um in Kalzium und dieses wiederum hatte meine Nieren so verstopft, dass sie nicht mehr arbeiten konnten denn alles war regelrecht zu mit Kalk.Nun war man schlauer und mir konnte gut geholfen werden. Deswegen auch Palliativstation da ich tatsächlich schon die Schaufel in der Hand für mein Grab hatte. Seit ich nun alle 6 bis 8 Wochen meine Blutkontrolle wahrnehme, meine Ernährung komplett umgestellt habe, geht es mir gut und ich habe mit einem Geschenk des zweiten Lebens nochmal von vorne begonnen, selbstverständlich weiterhin mit meinem treuen Schatz Monika. Und wieder einmal hat sich bestätigt, wie wertvoll und wichtig eine ehrliche harmonische Beziehung ist. Diese ganzen  " Aufstehstürze " schweissen uns immer und immer wieder mehr und mehr zusammen.

" Die Wächter der Natur "

Der Wächter der Natur

oh Wunder, welch ein Anblick, bedrohlich,aber auch anziehend.

Ragst Du in den Himmel, im Wald,an der Klippe.

Platz findest Du überall. Gewappnet bist Du

gegen Eis und Schnee, gegen Hitze und Regen,

selbst wenn sich das Moos auf Dir ein Bett macht,

dann nutzt Du dies zum Schutz. Zum Schutz vor Fremden,

vor Fremden die Dich besteigen. Du bist geduldig,

wenn auch stur, Du bist beständig,

läufst nicht weg. Im Herbst ist Dein Antlitz

umgeben von buntem Laub, noch ein bischen Freude,

bevor der harte Winter kommt. Jerusalem hat seine Klagemauer,

ich hab meinen Hoffnungsfelsen. Hoffnung warum?

Du läufst nicht weg, bist immer da,

gibst mir Schutz vor der Sonne, bin ich müde,

darf ich bei Dir ruhen, ich kann Dir alles anvertrauen,

Du schweigst, Du lässt Dich nicht hängen,

schaust immer nach oben, mein Fels,

Du gibst mir bei Deinem Anblickkeine keine Chance,

                        mich aufzugeben.

 

© Daniel - Th. Müller

verfasst  Januar 2015

 

 

 

 

Danke !