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hier ein Blick auf den Schlossbrunnenhier ein Blick auf den Schlossbrunnen

Ja, was gibt es zu Pirmasens zu sagen ? Leider gar nicht viel. Pirmasens ist eine trostlose Stadt im letzten Loch von Rheinland Pfalz, grenzt an das Saarland und an Frankreich. Pirmasens ist als Stadt so hoch verschuldet, wie alle Komunen in Baden Württemberg zusammen, das will was heißen bei gerademal ungefähr 42.000 Einwohnern.

Vor vielen Jahren Mitte der sechziger Jahre bis Anfang der 80ziger Jahre war Pirmasens eine reiche Stadt, verstand es aber nicht zu wirtschaften, da es, bzw. ein großer Teil der Schuhfabrikanten größenwahnsinnig wurde durch die boomende Schuhindustrie. Leider haben es die Schuhfabrikanten nicht zugelassen, dass sich auch noch andere Industriezweige hier ansiedelten. Nur aus Angst, die billig arbeitenden Fabrikarbeiter würden die stinkenden und schlecht bezahlten Schuhfabriken verlassen. Das wurde dieser Stadt zum Verhängnis.

Als die Schuhfabrikanten Ihre Rachen voll hatten, verkauften sie die Fabriken an die Italiener ohne Rücksicht auf die Fabrikarbeiter die bis dato eine gute Arbeit geleistet hatten und dazu auch noch stets ihre Gesundheit für die Geldgierigen (Schuhfabrikanten ) aufs Spiel setzten. Es kam wie es kommen musste, durch die Verkäufe an die Italiener wurde fast die gesamte Produktion für billige Arbeiter nach Italien verlegt. Nach den ehemaligen Arbeitern hier in Pirmasens krähte kein Hahn mehr.

Früh sind die meisten dazu auch noch verstorben, weil kein Verantwortlicher sich damals Gedanken gemacht hat, welchen giftigen Chemikalien die Arbeiter ausgesetzt waren von Klebstoffen, Farben, Leder, Chemikalien zum Färben und bearbeiten der Ledermaterialien, dazu kam noch häufige Akkordarbeit, was die Arbeiter zwang unkontrolliert zu schuften, zu Essen neben Gestank und Chemikalien, dass die Minuten stimmten.

Mitte der 70 ziger Jahre lebten hier noch ca. 85.000 Menschen, heute 2018 sind es gerade einmal noch ca. 42.000 Menschen die hier leben. Die Lebenserwartung ist in Pirmasens am geringsten von Gesamtdeutschland, selbst im Ruhrpott ist die Lebenserwartung höher als hier in Pirmasens.

Kurz vor den Bundestagswahlen 2017 bei einer entsprechenden Wahlsendung im ZDF konnte man live miterleben, wie weltfremd eigentlich wirklich so manche leider aber auch noch einflussreiche Bürger in Pirmasens sind. So wie zum Beispiel bei diesem peinlichen Ereignis :

Herr Martin Schulz stellte sich bei dieser Veranstaltung Fragen von Bürgern, so auch einem Herrn Kölsch aus Pirmasens ( ein Geschäftsführer eines Familienbetriebes in 3. Generation einer orthopädischen Schuhfabrik, der sich an diesem Abend auch bei dieser Sendung live befand,  Kleinbetrieb ), dieser Herr Kölsch wollte doch tatsächlich von Herrn Schulz vor der Wahl das Versprechen, dass er für Pirmasens einen sogenannten Entschuldungsfond zur Verfügung stellt - selbstverständlich lehnte Hr. Schulz ein solches Versprechen mit entsprechender Erklärung und seinem gesunden Menschenverstand ab. Nun muss man sagen, Hut ab Hr. Kölsch dass Sie Ihren Betrieb immer noch aufrecht halten, darf dabei aber nicht vergessen, auch wenn Sie aus der Schlabbeflickerstadt kommen und dort ansässig sind, eine orthopädische Schuhfabrik hat mit der eigentlichen kaputtgegangenen Schuhindustrie nicht viel gemein.

Wenn man nun oben im Kästchen auf dieses Beispiel eingeht, warum denn sollen andere Städte und Bürger bitteschön für eine so verschuldete Stadt wie Pirmasens ihren Geldbeutel öffnen ? Die Schuldigen leben noch und horten ihre Millionen also da geht ersteinmal denen an die Wäsche.

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