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Wenn´s beim Vermieter stinkt... ( 1 )

Sommer 2017 Efringen-Kirchen

Ja, wenns beim Vermieter stinkt..... bei unserem hat es ganz gewaltig gestunken, schon fast verfault dass es schier unglaublich schien. Immer hatten wir das Gefühl, dass wir zuviel Strom zahlen aber dann immer wieder versäumt da nachzuhaken. Doch das Problem löste sich dann unerwartet ganz schnell auf.

Wir standen mitten im Umzug, hatten den größten Teil weg, bis auf die Sachen für den Recyclinghof. So hatten wir auch keine Elektrogeräte mehr in der Wohnung und machten alle Sicherungen aus da wir eine Woche später erst nochmal zurückkamen für den Sperrmüll und Schlüsselübergabe, Kaution etc.

Eine Woche später als wir zurückgekommen sind, staunten wir nicht schlecht. Unser Stromzähler wies etwas über 21 Kilowatt mehr aus als wie wir gegangen sind und alle Sicherungen waren aktiv obwohl wir diese komplett ausgeschaltet hatten. Da ich immer noch dieses Gefühl hatte, dass etwas nicht stimmt hatte ich den Zähler fotografiert als wir gegangen sind und alle Sicherungen ausgeschaltet.

Die Stromzähler und die Sicherungskästen befanden sich hinten im überdachten Hofteil vom Kellereingang, jedoch hatten wir kein Zutritt zu der Kabelverlegung . Unser Zählerkasten war Sorfältig beschrieben, so dass man an jeder Sicherung lesen konnte wozu diese gehört. Für unseren E  - Herd in der Küche gab es gleich 3 Sicherungen, alle beschrieben " EG Küche ( E-Herd) " der Grund hierfür denke ich ist, dass der Elektroherd am Starkstrom angeschlossen war.

Nun hatten wir den Beweis, dass unsere Vermutung richtig war.

In Absprache mit unserem Energieversorger dem Energiedienst in Rheinfelden legte dieser uns nahe umgehend einen Elektromeister zu beauftragen zu überprüfen was da bei uns angeschlossen ist.

Zwei Tage später kam ein Elektromeister, überprüfte sorgfältig und stellte fest, dass die Wärmepumpe und vermutlich ein Durchlauferhitzer ( entweder Dusche oder Heisswasserboiler)

wir liesen uns das schriftlich geben und konfrontierten mit einer Kopie dieses Schreibens den Vermieter anstatt wie ein gesunder Mensch zu reagieren, rastete er aus, beschimpfte uns wild wieso wir den Elektriker an den Zähler gelassen haben und dass wir keinen Cent sehen, das wäre alles gelogen.

Zwei Tage später sollte die Schlüsselübergabe sein und die Kaution zurückgezahlt werden, wer nicht zum Termin erschien war der Vermieter, auch keine Vertretung sondern lediglich ein Zettel im Briefkasten, dass wir die Schlüssel in den Briefkasten werfen sollen. Haben dann die Schlüssel per Einschreiben geschickt und von zu Hause setzten wir ein Schreiben auf mit den Unkosten, der Rechnung des Elektromeisters, Die Rechnung der Kaution nebst Zinsen von 13 Jahren und der aufgetretene Schaden durch den Strommissbrauch. Wir baten um eine Bezahlung binnen vierzehn Tagen.

Wie erwartet wurde keine Zahlung geleistet, sonder frech geschrieben mit allen möglichen Beschimpfungen um das ganze dann evtl. noch friedlich über die Bühne zu bringen schickten wir ein zweites Schreiben mit Androhung des Mahnbescheides.

Nach 14 Tagen überliesen wir diese Angelegenheit unserem Rechtsanwalt der dann auch nach fruchtlosem Briefwechsel einen Mahnbescheid beantragte. Klar dass jetzt der Vermieter Einspruch erhob, doch dies war zwecklos und beschehrte Monika und mir zwei Kurzurlaube im Schwarzwald, die dann der Vermieter auch noch bezahlen musste. Nach der ersten Verhandlung wurde dann eine zweite Verhandlung notwendig, wo widerum ich , Monikas Schwager und Schwägerin, Monikas Nichte und der Elektromeister geladen wurden. Nochmal bezahlten Familienurlaub für diese Verhandlung wo der Vermieter schuldig gesprochen wurde ohne Zulassung einer Revision, so kam das ganze Affentheater den Vermieter über doppelt so teuer als wenn er gleich bezahlt hätte, es wurde auch keine Ratenzahlung vom Gericht gewährt, da er verpflichtet sei, die Kaution auf einem Sparbuch anzulegen und die Wohnung war ordnungsgemäß übergeben worden, dafür gab es Zeugen. Die Zahlung des Strommissbrauchs wurde  in 4 Raten gewährt, da er jetzt vom Sohn Miete bekommt und diese komplett 4 Monate an uns zahlen musste.

Schade, wir waren sehr faire Mieter, immer pünktlich unsere Miete bezahlt, nie einmal in Rückstand oder mit Verzögerung bezahlt - immer alles korrekt von unserer Seite gelaufen. Trotzdem dass wir zu dieser Zeit noch zwei große Hunde hatten und einen Freigänger Kater in der Wohnung war nichts von uns oder den Vierbeinern kaputt gemacht worden, keine Tapete oder Holz zerkratzt weil wir peinlichst auf fremdes Eigentum achten. Aber daraus haben wir gelernt, das können Sie uns glauben...


 


 

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